HK-27.06.09 / Drei schwarze glänzende Granitstelen, miteinander verbunden durch einen großen Nagel, erinnern im Kurt-Nagel-Parkstadion an die beiden Namensgeber der Versmolder Sportstätte. Marion Nagel, die Witwe von Kurt Nagel junior, enthüllte das Denkmal, das ihr verstorbener Mann noch in Auftrag gegeben hatte.
Schon ihr Schwiegervater Kurt Nagel senior, Gründer des Logistikunternehmens Kraftverkehr Nagel, sei dem Sport in seiner Heimatstadt als Fan und Förderer verbunden gewesen, sagte Marion Nagel vor ihrer Familie und den Gästen aus Politik, Verwaltung und Sport.
Als das Stadion nach seinem Vater benannt wurde, habe ihr verstorbener Mann mit Freude die Sanierung des Sportplatzes beschlossen, um für Schulen und Vereine bessere Trainingsmöglichkeiten zu schaffen.
Um an seinen Vater zu erinnern, habe er bei dem Ennigerloher Künstler Wolfgang Lamché einen Gedenkstein in Auftrag gegeben. Kurz vor dessen Fertigstellung, im Februar 2008, verstarb Kurt Nagel junior völlig unerwartet.
Die Familie entschied, den Stein umgestalten zu lassen und auch an den Sohn des Unternehmensgründers zu erinnern.
Auf je einer Bronzeplatte ist das Konterfei der beiden Unternehmer zu sehen. Die drei Stelen, erklärte Künstler Wolfgang Lamché, stehen für Ballsport, Leichtathletik und Veranstaltungen, die alle drei im Kurt-Nagel-Parkstadion zu Hause sind. Verbunden seien sie, wie die Stelen, durch einen Nagel, die Familie Nagel.

Foto: Heiner Bruns